Schützenbruderschaft St. Peter und St. Paul Schöppingen

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Tomas Janning bleib hartnäckig

 Schöppingen - So kann man sich täuschen. Nachdem Thomas Janning zum dritten Mal jede Menge Späne herunterholt, aber nicht den Vogel, sieht es so aus, als ob Martin Höping König der Schützenbruderschaft St. Peter und St. Paul würde. Doch Höping zielt nicht genau genug. Letztlich landet dann doch noch Thomas Janning am Sonntag mit dem 168. Schuss den entscheidenden Treffer und reckt beide Arme in die Höhe. Erster Gratulant ist der unterlegene Martin Höping.


Gute Laune herrschte schon vorher auf dem Mühlenwall. Die Schützen und Besucher bekamen ein spannendes Schießen geboten. „Beide haben ihren Thron zusammen“, sagte Geschäftsführer Helmut Möllenkotte. Am Abend saßen dann Königin Sabrina Baumeister, die Ehrendamen Maria Sicking und Anne Janning sowie die Ehrenherren Markus Brune und Dirk Baumeister mit dem neuen König auf dem Thron.

Das hölzerne Federvieh hielt jedoch länger stand als zunächst von den Experten gedacht. In der letzten Schießpause bei 100 Schuss gab Schießmeister Elmar Möllenkotte dem schon arg ramponierten Vogel nicht mehr lange.

„Um die 140 Schuss. Viel mehr kann der nicht haben“, meinte Möllenkotte beim Blick Richtung Vogelstange. So kann man sich täuschen.

Den Zuschauern war das ganz recht. Je mehr Späne gen Erde flogen, desto näher rückten sie an die Absperrung. Während Thomas Janning mit Ohrstöpseln an den Schießstand trat, verzichtete sein Kontrahent darauf. Beide setzten dem Vogel kräftig zu.

Nachdem Janning es wieder Späne rieseln ließ, traf Höping nur die Metallverankerung in der Mitte. Ein paar Zentimeter zur Seite und es wäre passiert. Gleich einige Male griff sich Thomas Janning nach erfolglosen Schüssen an den Kopf. Er rechnete jedes Mal damit, dass es das gewesen war. So kann man sich täuschen.

 

(Quelle: WN 01.07.2018, http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Borken/Schoeppingen/3372915-Koenig-der-Schuetzen-St.-Peter-und-St.-Paul-Thomas-Janning-blieb-hartnaeckig)

 

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