Schützenbruderschaft St. Peter und St. Paul Schöppingen

- Christian Eckrodt & Nicole Ebbinghoff

Zum ersten Mal auf einem neuen Platz und Petrus hatte keinen Plan: Mit der Premiere des Vogelschießens am Sonntag am Mühlenwall waren die Schützenbrüder von St. Peter und Paul hochzufrieden. Nur der Wettergott kam anfänglich recht launisch daher.

Zum ersten Mal auf einem neuen Platz und Petrus hatte keinen Plan: Mit der Premiere des Vogelschießens am Sonntag am Mühlenwall waren die Schützenbrüder von St. Peter und Paul hochzufrieden. Nur der Wettergott kam anfänglich recht launisch daher. Für den neuen Schützenkönig kein Grund zum Verzagen. Christian Eckrodt schoss sich souverän zur Königswürde. An seiner Seite auf dem Thron: Nicole Ebbinghoff.

Der Wille war da, die ruhige Hand und vielleicht ein Quäntchen Glück. Trotz vieler Treffer und nach einigen Regenzwangspausen schien das hölzerne Federvieh eineinhalb Stunden nach dem ersten Schuss noch recht fest auf der Stange zu sitzen. Doch Christian Eckrodt blieb hartnäckig. Der Hauptmann wollte es wissen und in diesem Jahr Schützenkönig werden. Gleich ihm Mitbewerber Marc Raue. Im Wechsel traten die beiden Männer an das Gewehr, angefeuert von einem gespannten Publikum. „Ja!“, jubelte Christian Eckrodt. „So geht das!“ Mit dem 243. Schuss hatte sich der Vogelrest von der Stange gelöst und fiel als großer Brocken zu Boden.

Einer der ersten Gratulanten war Thomas Bitter, amtierender Throninhaber und Vorsitzender der Peter-und-Paul-Schützenbrüder. In einer feierlichen Proklamation überreichte Bitter die schwere goldglänzende Kette der Königswürde an die neue Majestät. Zu seiner Königin wählte Christian Eckrodt Nicole Ebbinghoff. Als Ehrendamen sitzen Anita Eckrodt und Sandra Möllenkotte am Thron; Ehrenherren sind Josef Ebbinghoff und Helmut Möllenkotte.

Kaum war der Vogel von der Stange geholt, schraubten die Schießmeister eine neue Herausforderung in den Geschossfang: Mit dem Schießen auf ein weißes Holzschaf haben die Schützen im vergangenen Jahr eine neue Tradition ins Leben gerufen. „Das Schafschießen ist beim ersten Mal super angenommen worden“, sagte Thomas Bitter. „Damit wollen wir die Jugend mehr einbinden.“ Dem sportlichen Gag, das Schöppinger Wappentier zu erlegen, stellten sich in langer Reihe auffallend viele weibliche Gäste, Jungschützen und der eine oder andere Schützenbruder aus anderen Vereinen. „Den Gewehrkolben fest an die Schulter pressen, um den Rückstoß abzumildern, zielen und abdrücken“, riet Schießmeister Elmar Möllenkotte. Das hölzerne Schaf erwies sich als widerspenstiger als der Vogel und brauchte weit über 200 Schuss, um von der Stange zu fallen. Der neue Schafskönig, Marten Höping, kann sich über einen Grillgutschein freuen.

(Quelle: WN 05.07.2016, http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Borken/Schoeppingen/2443267-Schuetzenbruderschaft-St.-Peter-und-Paul-Christian-Eckrodt-regiert)

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