Sch├╝tzenbruderschaft St. Peter und St. Paul Sch├Âppingen

Auf welchen Lebensbereich wirkt sich die Fu├čball-WM derzeit nicht aus? Zeitpl├Ąne werden nach ihr verschoben ÔÇô und dennoch k├Ânnen durch Verl├Ąngerung und Elfmeterschie├čen Organisatoren anderer Veranstaltungen ganz sch├Ân ins Schleudern kommen. Nicht so bei den Sch├╝tzen der Sch├╝tzenbruderschaft St. Peter und St. Paul, die am Freitagabend ihre Mitglieder und G├Ąst3e von den benachbarten Sch├╝tzenvereinen aus Anlass des 50-j├Ąhrigen Jubil├Ąums der Wiedergr├╝ndung nach dem Krieg zu einem Kommersabend eingeladen hatten. Nach dem Antreten auf der Lindenstra├če marschierten die Sch├╝tzen am Alten Rathaus vorbei zum Festzelt am M├╝hlenwall, wo die Big Band des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr unter Leitung von Hubert Hamann sie mit dem Potpourri ÔÇ×Wiender PraterlebenÔÇť empfing.
Vorsitzender Rainer Wilming, der auch den Abend moderierte, konnte als Ehreng├Ąste Dechant Wolfgang B├Âcker, B├╝germeister Josef Niehoff, das amtierende K├Ânigspaar R├╝diger Kremser und Valery Gehring, den Kaiser J├╝rgen Holste und die Vorst├Ąnde der Sch├Âppinger Sch├╝tzenvereine mit ihren Abordnungen begr├╝├čen. In seiner Ansprache bedankte er sich bei seinen Mitgliedern, namentlich bei dem Vorsitzenden des Festkomitees Dieter Hermes, f├╝r die gute Vorbereitung des Jubil├Ąumsfestes und zeichnete noch einmal den geschichtlichen Weg der Sch├╝tzenbruderschaft seit der Neugr├╝ndung am 7. Februar 1956 nach. Auf der Gr├╝ndungsversammlung hatten sich spontan 78 M├Ąnner in die Liste eingetragen. Heute hat die Bruderschaft 410 Mitglieder. Seit 1998 nehmen auch weibliche Sch├╝tzen am K├Ânigsschie├čen teil. B├╝rgermeister Josef Niehoff ├╝berbrachte Gr├╝├če und Gl├╝ckw├╝nsche der Gemeinde Sch├Âppingen. In seiner Laudatio betonte er den besonderen Stellenwert, den die Sch├╝tzenbruderschaft seit Jahrhunderten habe. ÔÇ×Es freut mich, dass Sie bereit sind, neben der Pflege der Tradition Verantwortung zu ├╝bernehmen", lobte er und ├╝berreichte ein Pr├Ąsent.
Eine besondere ├ťberraschung hatte Dechant Wolfgang B├Âcker f├╝r die Sch├╝tzenbr├╝der bereit: Er verwies auf eine Urkunde des Archivs von St. Brictius, in dem Kurf├╝rst Maximilian Friedrich von K├Âln am 14. M├Ąrz 1765 die Gr├╝ndung einer Sch├╝tzenbruderschaft in Sch├Âppingen genehmigte. Das Sch├╝tzenfest wurde seitdem immer am Sonntag nach Peter und Paul gefeiert, beginnend mit einem Festgottesdienst. Als Geschenk ├╝berreichte er Rainer Wilming eine K├Ânigsplakette aus Kirchenbesitz von 1834, die die Kirchengemeinde dem jeweils neuen K├Ânig w├Ąhrend seiner Regentschaft ├╝berlie├č. Ihre Inschrift lautet: ÔÇ×Ehren Prei├č f├╝r den Sch├╝tzen K├Ânig bei der Peter und Paul Bruderschaft in Sch├Âppingen 1834"
Der Ehrenvorsitzende der Bruderschaft, Bernhard H├Âtker, freute sich, die Ehrung von Gr├╝ndungsmitgliedern vornehmen zu k├Ânnen. Von den 78 Personen, die sich vor 50 Jahren in die Gr├╝ndungsliste eingetragen hatten, geh├Âren noch 32 zu den aktuellen Mitgliedern: Josef Althaus, Alfons Blick, Adolf Deiters, Josef Dillmann, Hermann Frenkert, Bernhard Gausling, Alfred Geisler, Werner Haase, Hermann Hermes, Bernhard Hubert, Heinz Hiller, Paul H├Âper, Heinz Jansen, Josef Kemper, Josef Korthues, Hermann Krafeld, Friedrich Krefter, August Langenhorst, Bernhard sen. Leusbrock, Hermann Markus, Hans Naber, Heinrich Niehoff, Bernhard Nollmann, Hermann Nollmann, Heinrich Rehring, Bernhard Reinhard, Bernhard Segbers, Josef Segbers, Bernhard Sendhoff, Josef Terkuhlen und Walter Webermann. Wenn auch einige nicht anwesend sein konnten, wurden alle mit Urkunde und Gr├╝ndungsorden geehrt.
Anschlie├čend gratulierten Vertreter der Sch├Âppinger Sch├╝tzenvereine: B├╝rgersch├╝tzen, St. Marien Eggerode, St. Antonius Gemen, Sch├╝tzenvereine von Haverbeck und Heven, die Landjugend Sch├Âppingen und der seit Jahren dem Jubelverein verbundener Spielmannszug Tie-Esch aus Wettringen.
Der offizielle Teil des Kommersabends gipfelte im Gro├čen Zapfenstreich, den der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr zusammen mit dem Spielmannszug Tie-Esch eindrucksvoll intonierte und bei vielen G├Ąnsehaut-Feeling erzeugt haben d├╝rfte. Im Anschluss lud General Franz Eickhoff alle wieder ins Festzelt, wo zu den Kl├Ąngen der Big Band bis in die Morgenstunden das Tanzbein geschwungen wurde.

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